Die Formgebung und Profilierung von Holz und Holzwerkstoffen erfolgt in der Regel durch Fräsen und Schleifen. Nicht oder teilweise abgetrennte Fasern führen bei Kontakt mit Flüssigkeiten oder beim Anlegen elektrischer Felder (Pulverlackierung) zu erhöhter Rauheit. Holzwerkstoffe mit ausgeprägtem Dichteprofil, z.B. MDF, weisen über den Profilquerschnitt ein unterschiedliches Wegschlagverhalten auf. Diese Effekte führen dazu, dass beim Flüssig- oder Pulverbeschichten sowie beim Beschichten mit Folien, für eine hohe Oberflächenqualität im Profilbereich (innen und außen) ein hoher Arbeitsaufwand erforderlich ist. Das gefräste Profil wird von schneidenlosen Glättwerkzeugen mittels Druck und Wärme geglättet und verdichtet. Die erhöhte Temperatur plastifiziert das Lignin an der Holz-/Holzwerkstoffoberfläche . Die Fasern werden in die plastifizierte Oberfläche gedrückt und verkleben dort, damit geht eine Verdichtung der Oberfläche einher.

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| ungeglättete Oberfläche | geglättete Oberfläche |
- Glattere, gleichmäßige (schönere) Oberflächen
- Reduzierung der Bearbeitungs- und Energiekosten
- Erhöhung des Automatisierungsgrades durch reduzieren manueller Tätigkeiten
- Realisieren unterschiedlichster Profilgeometrien
- Substitution des Schleifens
- Reduzierung der Bearbeitungszeiten
- Umweltfreundliche Reduzierung der Lack- und Lösemittelmengen
- Ideale Grundlage für Pulverlackierungen
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